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Vorschau Schönbrunn

3 Die Sammlung zeichnet sich durch besonderen Wert und hohe Originalität ebenso aus wie durch den Umstand, dass sie über viele Jahrzehnte selbst Kennern Altösterreichs praktisch unbekannt geblieben ist. In Absprache mit dem Eigentümer – und angesichts ihrer besonderen Pracht – bieten wir diese aufsehenerregende Kollektion unter dem Namen «Schönbrunn» an. Das Schloss Schönbrunn in der Nähe Wiens ist Weltkulturerbe und Öster- reichs meistbesuchte Sehenswürdigkeit. Das barocke, über Jahrhunderte im Besitz der Habsburger stehende Gesamtkunstwerk aus Schloss und über 50 Hektar grosser Gartenanlage kann man noch heute weitgehend im ori- ginalen historischen Zustand bestaunen. Ebenfalls in originaler Verfassung dürfen wir nun diese ungewöhnliche Österreich-Sammlung präsentieren. Und wie dem Schloss Schönbrunn kommt auch einem solchen Zeugnis klassischer Philatelie und Postgeschichte der Rang eines bewahrenswerten Kulturerbes zu. Schön und eindrucksvoll ist es stets, wenn sich unter besonders glücklichen Umständen solche kulturellen Stränge miteinander verbinden. Dass wir vor einigen Jahren einen eigenhändigen Brief von Kaiserin Elisabeth («Sissi»), jahrelang Hausherrin auf Schloss Schönbrunn, mit grossem Erfolg versteigern konnten, erscheint im Nachhinein wie ein Beleg dafür, dass die Sammlung «Schönbrunn» nun gewissermassen an ihrem einstweiligen Bestimmungsort angekommen ist. In der Tat – der Name ist Programm: Die Sammlung «Schönbrunn» unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von anderen bekannten Österreich- Sammlungen. Die gesamte Kollektion füllt insgesamt 870 Albenseiten, enthält kaum lose Marken, sondern fast ausschliesslich Frankaturen, Spezialitäten und seltene Stempel, die fast allesamt auf Briefen und nur in wenigen Fällen einmal auf Briefstücken erhalten sind. Etliche Topstücke sind im Handbuch von Herrn Ferchenbauer abgebildet. Zwei Sammler- Generationen haben die wesentlichen Teile dieser Kollektion im Zeitraum von 1925 bis 1960 zusammengetragen und sie zu einer so ausserge- wöhnlichen Spezialsammlung vereint. Nur wenige Exemplare wurden später noch hinzugefügt. Dabei verdient die durchweg ausgesuchte Qualität der Marken und Briefe allerhöchste Anerkennung. Die Sammlung war nie ausgestellt und nur wenige Personen wussten überhaupt von ihrer Existenz. Auch wurden bis auf ganz wenige Ausnahmen die Einzelstücke, die sich nun zu einem so fabelhaften Gesamtobjekt ergänzen, während der vergangenen 50 Jahre nicht auf Auktionen erworben. Es handelt sich bei unserem Angebot folglich um frische, unberührte, teils unbekannte und besonders hochwer- tige Ware. Die Sammlung «Schönbrunn» dürfte selbst unter Experten für Aufsehen und für manche Überraschung sorgen. Altösterreich 1850-1867 Die Sammlung «Schönbrunn» Es erfüllt uns mit Freude und Stolz, Ihnen anlässlich der Rapp-Auktion 2014 eine ganz aussergewöhnliche Sammlung der altösterreichischen Marken der Ausgaben 1850 bis 1867 vorstellen und anbieten zu können.

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