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Ergebnisbericht 2008

39 schliessenden Sammlungsauktion wurden beachtlich viele Objekte von Interessenten ersteigert oder aber auf höhere Preisniveaus befördert, die per Internet direkten Einfluss auf das Geschehen im Auktionssaal nah- men. Erfreulich auch, dass sich manche neue Kunden darunter befanden, die bisher als Käufer nicht in Erscheinung getreten waren. Auch dies darf man als ein Zeichen dafür werten, dass gerade in Krisenzeiten an den Finanzmärkten die Briefmarke nicht nur als Sammel-, sondern auch als Anlageobjekt wieder etwas gilt. Das grossartige Angebot, das erfolgsförderliche Ambiente, das nach- haltige Interesse der Bieter aus aller Welt und eine generell exzellente Kaufstimmung haben manches Einzelstück und viele der offerierten Sammlungen in Preisregionen getrieben, die vor der Versteigerung nicht unbedingt abzusehen waren. Dies gilt bereits für das auktionseröffnende Schweiz-Angebot, das – in einem umfangreichen separaten Katalogband eindrucksvoll präsentiert – die umfangreichste eidgenössische Offerte seit vielen Jahren gewesen sein dürfte. Allein die Einzel- und Sammellose der Schweiz erbrachten einen Umsatz von über 5 Millionen Franken. Ver- antwortlich dafür waren neben einer durchweg gutklassigen allgemeinen Offerte (u.a. mit herausragenden FDC und nie gesehenen Probedrucken) und einem konkurrenzlosen Sammlungsteil vor allem die Einzellose der grossartigen Sammlungen «Pilatus» (Schweizer Postgeschichte) und «La Collection Genève», beide mit vorzüglichen Seltenheiten dieses Sammelgebiets. Überragend zweifellos der Rekordzuschlag von 270‘000 (100‘000–150‘000) CHF für eines der besten der wenigen existierenden Exemplare der 5 Rp. Rayon I hellblau mit vollständiger Kreuzeinfassung. Der Endpreis von 348‘000 CHF spiegelt einerseits die Seltenheit und die Schönheit gerade dieses Stückes wider. Andererseits veranschaulicht er, dass für Marken ganz besonderen Charakters unter Sammlern und Anlegern nahezu beliebige Beträge zur Verfügung zu stehen scheinen. Angesichts von mehr als 280 Losen, die für fünfstellige Franken-Beträge (nicht selten jenseits von 50‘000 CHF) zuschlagen wurden und zehn wei- teren, die Zuschläge von jeweils zwischen 100‘000 und 280‘000 Franken

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