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Ergebnisbericht 2008

38 dabei bisweilen merklich an selbst gesteckte Grenzen stösst, goutiert insbesondere auch diese ganz ungewöhnlichen Leistungen und die be- sondere Stimmung, die ihn in Wil erwarten. Sie sind wesentliche Gründe, weshalb viele Hundert Sammler, Händler und Anleger aus Dutzenden von Ländern regelmässig persönlich zu Rapp kommen. Trotz manifester Konkurrenzverhältnisse erinnert hier vieles eher an ein harmonisches Familientreffen als an eine Verkaufsveranstaltung. Und die Einlieferer? Auch von Ihnen sind viele der Einladung nach Wil gefolgt. Nicht in jedem Einzelfall, nicht bei jeder solo angebotenen Marke oder jeder Kollektion können vorherige Erwartungen und Hoffnungen sich vollständig erfüllen oder gar noch übertroffen werden. Wie könnte es anders sein? So blieben beispielsweise, einem allgemeinen Markt- trend folgend, Österreich-Sammlungen und einige DDR-Objekte ein wenig hinter den Erwartungen zurück. Der allgemeine Tenor ist dennoch ein- deutig. «Wir hatten uns einen Gesamtzuschlag von 180‘000 bis 200‘000 CHF erhofft», berichtet ein Ehepaar gegen Ende der Auktion, das mehrere deutsche Qualitätssammlungen eingeliefert hat, darunter ein herausragen- des altdeutsches Objekt. «Die im Katalog ausgedruckten Startpreise lagen nur bei einem Bruchteil dieses Betrags», sagte sie und nippt entspannt an ihrem Champagner-Glas, «aber Herr Rapp hat uns die dahinter stehende Politik und ihre Erfolgsaussichten eingängig erläutert. Das Resultat von 260‘000 CHF zeigt, wie Recht er hatte. Ob wir zufrieden sind? Keine Frage.» Kleine Auswahl grosser Erfolge Der gewohnt eifrige Wettbewerb der persönlich anwesenden Bieter, der vielen Tausend schriftlichen Vorgebote, der zahlreichen, oft gleichzeitig engagierten Telefonbieter und der durch Kommissionäre vertretenen Interessenten wurde bei dieser Auktion erstmals auch um Live-Gebote ergänzt, die direkt während des Auktionsgeschehens per Internet ab- gegeben wurden. Dieser in enger Kooperation mit der Philasearch GmbH angebotene Service hat sich im Interesse des Gesamtumsatzes – und damit der Einlieferer – zweifellos gelohnt. Vor allem während der ab-

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