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Ergebnisbericht 2008

36 rapp‘s engagement macht den unterschied Selbst die internationale Wirtschaftspresse war sichtlich überrascht. Verständlich. Denn positive Nachrichten über wirtschaftliche Ereig- nisse und Entwicklungen sind dieser Tage kläglich dünn gesät. Von einem «eindrucksvollen Gegentrend gegen die Finanzkrise» war daher die Rede. Wenigstens der Briefmarken-Auktionsmarkt setze posi- tive Signale, hiess es. Anlass solcher Kommentare war die spektakulär erfolgreiche Briefmarkenauktion der Peter Rapp AG, die vom 24. bis 27. November 2008 im ostschweizerischen Wil/SG stattfand. Mit den nur 2805 Einzel- und Sammellosen haben Peter Rapp und sein Team einen Gesamtumsatz (inkl. Aufgeld und MwSt.) von 17,9 Millionen Franken erzielt. Das sind nicht nur rund 3 Millionen Franken mehr als vorab veranschlagt worden war. Vielmehr erhöht sich damit der Gesamtumsatz aus zwei während nur 18 Monaten durchgeführten Auktionen auf ein- druckweckende 36 Millionen Franken. Kein Wunder, dass dies Aufmerk- samkeit erregt. Auch weit über die Briefmarken-Branche hinaus. Für eine solche Bilanz, die allen sonstigen wirtschaftlichen Trends entge- genläuft, muss es Gründe geben. Gründe, die zwar auch, aber nicht allein in der bei Rapp ausgesucht guten Qualität, teils auch der Seltenheit, der angebotenen philatelistischen Ware zu suchen sein können. Gewiss, die Güte der angebotenen Einzellose aus allen Bereichen der Philatelie und Postgeschichte war oft herausragend. Die Qualität vieler Sammlungen, manche von ihnen bei Ausstellungen hoch dekoriert, lag deutlich über dem Durchschnitt. Und viele weitere intakt angebotene Objekte und Par- tien waren gespickt mit Seltenheiten und Besonderheiten, die dem In- teressenten ansonsten im kompletten Sammlungszusammenhang selten unter die Augen kommen. Die Qualität der Ware allein aber garantiert noch nicht ihren (praktisch vollständigen) Absatz, schon gar nicht ihren Verkauf zu überdurchschnittlichen Preisen, die selbst die eigene vor- gängige Kalkulation noch deutlich übertreffen. Ein Nachbericht zur Rapp-Auktion 2008 von Gerd H. Hövelmann

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