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Luxusauktion erwartet Rekord-Internetbeteiligung

Versteigerung für Briefmarken, Münzen, Uhren, Schmuck und Taschen trotzt dem Coronavirus

Geschichtsträchtige, edle Sachwerte und Sammelobjekte erobern die digitale Welt. Nur deswegen ist es möglich, dass die Luxusgüterauktion des Auktionshauses Rapp vom 24. bis 28. November 2020 wie geplant durchgeführt werden kann. Für das Online-Bieten haben sich angesichts der Coronakrise bereits weit über 1000 Personen angemeldet – ein neuer Rekord. Unter den Hammer kommen Briefmarken, Münzen, Uhren, Schmuck und Taschen.

Edle und rare Sachwerte sind an Auktionen gefragter denn je: Immer breitere und jüngere Bevölkerungskreise leisten sich etwas Besonderes und zeigen Interesse, über das Internet mitzubieten. Marianne Rapp Ohmann, Geschäftsführerin des Auktionshauses Rapp beziffert die eingegangenen Anmeldungen von Personen, die weltweit über das Internet mitbieten werden, mit weit über 1000. Sie rechnet damit, dass sich diese Zahl noch verdoppeln könnte: «Damit zeichnet sich ein neuer Online-Rekord ab», freut sich Rapp.

Schnelles Internet für internationale Plattformen
Damit alles rund läuft, stellen die Technischen Betriebe der Stadt Wil die schnellstmögliche Internetleitung zur Verfügung: Das Auktionshaus kann pro Sekunde ein Gigabyte Daten empfangen. Rapp erklärt: «Damit könnte in ein paar Sekunden ein ganzer Film heruntergeladen werden.» Davon profitieren die rund zehn Online-Auktionsplattformen, über die zusätzlich mitgeboten werden kann. In der ganzen Welt hätten führende Plattformen grosses Interesse an der Auktion und seien zum Teil selber mit Personal vor Ort in Wil dabei. «Sie sind für uns ein Multiplikator und stehen sinnbildlich für die fortschreitende Digitalisierung und Globalisierung des Auktionsgeschäfts.» Zusätzlich eingestellte, eigene Mitarbeitende unterstützen zudem die weltweit Mitbietenden, erklärt Rapp: «Sie stellen sicher, dass die Internetgebote aus aller Welt mit Bietenden im Auktionsaal und den  Telefongeboten in Sekundenschnelle und verlässlich koordiniert werden.» Mit einem ausgeklügelten Kommunikationsmix fördere sie den digitalen Absatzkanal gezielt, sagt Rapp. «Wenn man sich auf unserer Internetseite oder auf einer der beteiligten Online-Plattformen registriert, kann man von überall auf der Welt in Echtzeit mitbieten.»

Profiberatung am Telefon
Das Auktionshaus Rapp setzt seit Jahren konsequent auf eine kombinierte digitale und stationäre Handelsstrategie. Das spielt ihm in der Zeit des grassierenden Coronavirus in die Hände, sagt Rapp: «Wir haben über zehn Jahre Erfahrung im Online-Geschäft und sind deshalb für den Grossansturm gewappnet.» Schon bei der Besichtigung der Lose setzt Rapp auf neue Ideen: «Interessierte, die nun lieber zuhause bleiben möchten, bekommen eine kostenlose telefonische Eins-zu-eins-Beratung mit Detailinformationen und Einschätzungen von Philatelisten, Numismatikern, Uhrenexperten, Gemmologen und Schmuckexperten.» Zudem seien auf der Homepage aussagekräftige Bilder zu allen Losen sowie Videos oder auch Zertifikate zu sehen. Die Saalauktion wird unter Einhaltung der aktuellen Massnahmen wegen des Coronavirus trotzdem durchgeführt.

Junge sorgen «für Furore»
Laut einer Studie der Unternehmensberatung Bain & Company, die mitunter auf Partnerschaften mit digitalen Innovatoren setzt, werden jüngere Käuferschaften in Zukunft «bis zu 85 Prozent des weltweiten Luxussegments dominieren». Der Onlinekanal gewinne an Bedeutung. Bain schreibt, dass die Generationen Y und Z (nach 1995 geboren) «im Luxusgütermarkt weiter für Furore» sorgen würden. Die Erkenntnis der Studie, dass vor allem junge Konsumenten Marken bevorzugen, die sozial verantwortlich handeln, liess Marianne Rapp Ohmann aufhorchen. Denn aufgrund dieser Einstellung habe der Secondhand-Luxusmarkt an Stellenwert gewonnen – insbesondere in den Bereichen Uhren und Schmuck. Rapp ist deshalb gespannt, wie sich dieser Trend an der Auktion widerspiegeln wird. Sie ist überzeugt, dass noch grosses Potenzial besteht und stellt bei den Kundenkontakten fest: «Immer mehr jüngere Menschen pflegen einen höchstindividuellen Stil, wollen dabei gleichzeitig auf Nachhaltigkeit setzen und nicht auf Luxus verzichten».

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