Brandaktuell – Die Schweizer Briefmarke feiert ihren

175. Geburtstag

Briefmarken: Gestern, heute und morgen


Nach Grossbritannien war die Schweiz das erste Land, das Briefmarken herausgab, nämlich am 1. März 1843. Morgen, der 1. März 2018, feiert die Schweizer Briefmarke also ihren 175. Geburtstag!

Welchen Stellenwert hat die Briefmarke noch nach 175 Jahren? Was halten gerade junge Menschen davon, im Zeitalter von Email und WhatsApp? Wir wollten es wissen und haben auf den Strassen von St.Gallen und Zürich nachgefragt …

Das Ergebnis erstaunt und erfreut! Trotz eisiger Kälte durften wir zahlreiche Statements für Sie sammeln. Sehen Sie in unserer Videoreportage, wie erstaunlich präsent und beliebt die Schweizer Briefmarke auch heute noch ist.


Herzlich willkommen zur virtuellen Ausstellung der teuersten und seltensten Schweizer Briefmarken


175 Jahre Schweizer Briefmarken – aus diesem schönen Anlass haben wir eine kleine virtuelle Ausstellung für Sie zusammengestellt.

Mit Stolz präsentieren wir einige der teuersten Briefmarken, die ab dem 1. März 1843 von der Schweiz ausgegeben worden sind. Alle 13 Kostbarkeiten wurden über Rapp-Auktionen verkauft und wiederspiegeln zusammengefasst einen Wert von mehr als 2 Millionen Schweizer Franken.

Zürich 4


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Zürich 4 Rappen der Type II und senkrecht halbierte Zürich 4 Rappen der Type IV, zusammen auf vollständigem und prachtvollem Kantonsbrief mit Aufgabestempel ZÜRICH 25 SEPT 1849 an das Gemeindeammannamt in Wettschweil.

Von dieser äusserst seltenen Aufbruchfrankatur zu 6 Rappen, kurz vor Einführung der eidgenössischen Tarife am 1. Oktober 1849, sind nur 3 Belege bekannt. Der vorliegende Brief ist die einzige Frankatur, bei welcher die Rosette über die ganze und halbierte Marke geht. Auch bezüglich Qualität und Schönheit übertrifft sie die beiden anderen Briefe bei Weitem.

Schätzung 100'000.– bis 150'000.–
Verkaufspreis: CHF 216'000.– (inkl. Aufgeld ohne MWST)


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Extrem seltener und teurer Brief mit 2 Zürich 4 Rappen
Paar der Typen IV und V, sehr farbenfrisch mit deutlichen Unterdrucklinien auf weissem Briefchen, welches vermutlich in momentaner Ermangelung einer 6 Rappen-Marke durch den Absender mit 2 Rappen überfrankiert wurde. Dieser Brief ist ziemlich das 1. «Schinz-Paar», welches in der Literatur auch entsprechend erwähnt ist.

Schätzung 100'000.– bis 150'000.–
Verkaufspreis: CHF 283'000.– (inkl. Aufgeld ohne MWST)

Medienbeiträge:
NZZ
news.ch

Zürich 6


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Zürich 6 Type I vom 51. Bogenfeld, sehr farbenfrisch mit deutlichen Untergrundlinien auf schönem brief von Winterthur nach Zürich. Marke sehr breitrandig, nur oben rechts schmal, aber noch vollrandig. Ein sehr schöner und attraktiver Brief.

Schätzung 2'000.– bis 2'500.–
Verkaufspreis: CHF 7'076.– (inkl. Aufgeld ohne MWST)


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Zürich 6 Rp. mit senkrechtem Unterdruck, Type II vom 92. Bogenfeld, in leuchtend frischen Farben und allseitig breitem Schnitt auf prächtigem und vollständigem Brief von Winterthur 19/3/43 an Dr. Brunner in Albisbrunn bei Hausen. Einer der wenigen bekannten Briefe mit Zürich 6 Rp. aus dem ersten Verwendungsmonat.

Schätzung 3'000.– bis 4'000.–
Verkaufspreis: CHF 5'856.– (inkl. Aufgeld ohne MWST)


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Zürich 6 Type III vom 58. Bogenfeld, sehr frisch und tadellos auf vollständigem und schönem Brief über Zürich nach Ottenbach, oberhalb Aufgabe-Stabstempel OBERWINTERTHUR.

Schätzung 2'000.– bis 2'500.–
Verkaufspreis: CHF 7'320.– (inkl. Aufgeld ohne MWST)

Doppelgenf


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Doppelgenf, zwei linke Hälften senkrecht geschnitten mit zentrisch aufgesetzter Rosette auf Faltbrief mit Aufgabestempel GENEVE 12 SEPT 44 nach Eaux-Vives. Die Marke ist aussergewöhnlich frisch, allseitig breit geschnitten und von erlesener Qualität.

Laut Forschung von Toni Abele existieren 5 Paare mit dieser Doppelgenf-Kombination: Der vorliegende Brief ist mit Abstand das besterhaltene Exemplar und zugleich einer der bedeutesten Schweiz-Briefe überhaupt.

Schätzung 150'000.– bis 200'000.–
Verkaufspreis: CHF 324'000.– (inkl. Aufgeld ohne MWST)

Basler Taube


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Teuerste Basler Taube auf Brief
Lebhaftblaue, leuchtend frische Farben der 1. Auflage, weisse Ränder an allen Seiten und markant geprägtes Relief. Vollständiger Stadtbrief vom 26 JUIN 1847 an Carl Ryhiner. Zweifellos einer der schönsten bekanntesten Basler-Taube Briefe der 1. Auflage.

Schätzung 20'000.– bis 25'000.–
Verkaufspreis: CHF 103'700.– (inkl. Aufgeld ohne MWST)

«Weltrekordpreis für einen Brief mit Basler Taube!»

Medienbeiträge:
Neue Zürcher Zeitung
Blick
Watson
Wiler Zeitung


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Basler Taube: Sensationelles Liebhaberstück aus der rechten oberen Bogenecke, ausserordentlich farbenfrisch und markant geprägtes Relief. Ein ausgesprochenes Luxusstück! Wohl eine der schönsten existierenden Basler Tauben.

Verkaufspreis: CHF 103'000.– (inkl. Aufgeld ohne MWST)

Waadt 4


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Waadt 4: Waagrechtes Paar aus den Bogenpositionen 77-78, allseitig sehr breite Ränder mit mehreren sichtbaren Schnittlinien, ungewöhnlich frische Farben und mit zentrisch aufgesetzter bzw. übergehender Rosette sehr sauber auf vollständigem Faltbrief nach Cointrin mit Aufgabestempel GENEVE 16 DEC 49. Das Porto für einen Brief im Kanton oder 1. Postkreis betrug 7 Cent. Private frankierten mit 2 Marken und verloren daher 1 Cent als Porto. 

Es sind lediglich 4 Briefe mit Paaren einer Waadt 4 bekannt. Mit Abstand der schönste der 4 registrierten Briefe und eine Schweiz-Rarität ersten Ranges!

Schätzung 150'000.– bis 200'000.–
Verkaufspreis: CHF 342'000.– (inkl. Aufgeld ohne MWST)

Neuenburg


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Drei einzelne Exemplare, alle sehr frisch und breitrandig geschnitten, zusammen auf vollständigem Faltbriefchen von Genf nach Bulle im Kanton Freiburg. Die Marken sind mit sehr sauber aufgesetzten blauen Bundesrauten entwertet, unterhalb ist der blaue Aufgabestempel GENEVE 14 OCTO (kopfstehend) 52. Vereinzelte Buchstaben im Adressfeld (franco, Canton) sind leicht nachgezeichnet worden. Das Porto von 15 Cents entspricht dem Tarif ab 1. Januar 1852 für Briefe in den 3. Briefkreis, zu denen die Distanz Genf – Bulle gehörte.
 
Diese einmalige Frankatur zählt zu den absoluten Spitzen in der Altschweiz-Philatelie. Der Brief ist vielfach in der Literatur erwähnt, seit der Caspary-Auktion 1956 galt der Brief als verschollen und tauchte erstmals nach über 50 Jahren wieder an der Rapp-Auktion 2010 auf!
 
Schätzung 150'000.– bis 200'000.–
Verkaufspreis: CHF 348'000.– (inkl. Aufgeld ohne MWST)

Rayon


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Rayon I hellblau mit vollständiger Kreuzeinfassung, Erstdruck einer Type 14 vom Druckstein B2. Eine fantastisch erhaltene Marke in leuchtend frischen Farben, mit allseitig sehr breiten Rändern, Trennlinien an fast allen Seiten und sehr sauber aufgesetzter Bundesraute, welche das weisse Kreuz weitgehend frei lässt. Die mit grossem Abstand seltenste Marke der Schweiz.

Schätzung: 100'000.– bis 150'000.–
Verkaufspreis: CHF 324'000.– (inkl. Aufgeld ohne MWST)
 
«Diese Rayon I ist die teuerste Einzelbriefmarke der Schweiz.»


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Rayon II mit vollständiger Kreuzeinfassung, Type 33 vom Druckstein A3 links unten. Eine fantastische Marke aus der linken unteren Bogenecke in leuchtend frischen Farben, mit fast allen Schnittlinien und sehr sauber aufgesetztem P.P. im Kästchen von Bern (AW 273). Eine der grossen Schweiz-Raritäten in ausserordentlicher Erhaltung und von hohem Liebhaberwert!

Schätzung: 60'000.– bis 80'000.–
Verkaufspreis: CHF 76'800.– (inkl. Aufgeld ohne MWST)


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Winterthur im senkrechten Paar, sehr frisch und mit allseitig guten bis überbreiten Rändern, aufbruchsverwendet zusammen mit Rayon II vom Druckstein B, übergehend mit schwarzer Bundesraute auf vollständigem Faltbrief mit rotem Aufgabestempel ZÜRICH NACHMIT: 13. DEC 51 nach Neuenstadt/Bern.

Einzig bekannte Mischfrankatur mit Winterthur-Paar. Es sind nur zwei Mischfrankaturen mit Rayon II bekannt. Bereits im Zumstein-Handbuch 1914 aufgeführte Frankatur-Rarität. Bei Grand abgebildet.

Schätzung 60'000.– bis 80'000.–
Verkaufspreis: CHF 216'000.– (inkl. Aufgeld ohne MWST)

Sammlerportraits


Sammler sind glückliche Menschen, hört man doch oft. Ist das so? Und wenn ja, weshalb? Sehen und hören sie, wie einige der Sammler, die wir befragt haben, zu ihrer Leidenschaft gefunden haben, was sie fasziniert hat und wieso sie nicht mehr aufhören können.

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Rolf Hauser

Der gebürtige Stäfner Rolf Hauser brauchte zwei Anläufe, bis ihn der Briefmarken-Virus vollends gepackt hat: Er hat schon als Jugendlicher gesammelt. Nach längerem Unterbruch hat es ihn aber erst vor rund 15 Jahren «richtig gepackt»: Er konnte einen Brief kaufen, der nach Stäfa adressiert war. Zu Stäfa hat er immer noch einen besonderen Bezug, obwohl er mittlerweile als Geschäftsmann in Urdorf tätig ist. Seine Sammlerleidenschaft erstreckt sich über alle Schweizer Briefmarken – vor allem aber fokussiert er sich auf frühe Ersttagsbriefe der Schweiz. Was aber motivierte den erfolgreichen Unternehmer, wieder Briefmarken zu sammeln? Als Firmeninhaber in der grafischen Branche sei er ein Ästhet. Die Ästhetik steht für ihn beim Briefmarkensammeln denn auch klar im Vordergrund. Er sei sich bewusst, dass er viel Geld für sein Hobby ausgebe. Indes: «Ich habe auch schon viele tolle Briefe und Stücke entdeckt, teilweise in Sammlungen, deren Wert ich erst nach genauen Recherchen und Untersuchen feststellen konnte.» Erst kürzlich machte er eine erstaunliche Entdeckung: Er konnte eine Kollektion mit über 500 Briefen aus der Zeit von 1850 bis 1907 erwerben und fand darin einen Brief, der aus der Schweiz nach Indien geschickt wurde – eine Seltenheit in der damaligen Zeit. Hauser freut sich: «Allein dieser Brief ist bedeutend mehr Wert als der Ankaufspreis der gesamten Partie.» Deshalb hat er auch einen Rat für Sammler und Investoren parat: «Wenn man geschickt sammelt, sich mit den Briefmarken beschäftigt und bereit ist zu recherchieren, dann kann man immer wieder Trouvaillen entdecken und sogar viel Geld verdienen!»

Entspannen beim Sammeln

Briefmarkensammeln ist für ihn aber vor allem Entspannung. Denn in seiner Branche muss vieles  sehr schnell gehen. Es sei oft stressig, die Arbeitstage seien nicht selten sehr lang. Hauser bezeichnet sich als emotionalen Menschen. Das kommt auch gut zum Ausdruck, wenn er mit Begeisterung über seine Sammelleidenschaft spricht. Und wenn ab und zu im Berufsleben etwas nicht so gut läuft, wie er sich es vorstellt, könne er sich gut entspannen und sogar beruhigen mit Briefmarken.


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Markus Sulger

Er sammelt Briefmarken seit seiner Kindheit: «Mich fasziniert vor allem die Vielfalt der Marken und immer wieder neue Raritäten zu entdecken.» Den Schwerpunkt legt er mittlerweile auf «Abarten», also auf Briefmarken mit Druckfehlern oder fehlerhaften Prägungen. Er kam dazu, weil ein Freund ihn auf eine Abart in seiner Sammlung aufmerksam machte: «Auf der Briefmarke zur Fussball-WM 1954 entdeckte er neben dem afrikanischen Kontinent eine kleine Insel, die es in Wirklichkeit nicht gibt. Diese Abart war als «Atlantis» bekannt, sagte er mir. Das Erlebnis prägte mich, sodass ich mich seither stark auf Abarten fokussiere.» Er finde das besonders spannend, weil «niemand weiss, wie viele es gibt, denn man muss sie selber finden und entdecken. Dies macht den Reiz aus.» Sulger tritt gleich den Beweis an, dass dieser Reiz auch viel Geld wert ist: Vor einigen Jahren hat er einen Ersttagsbrief mit einer Marke zur Schacholympiade von 1968 in Lugano gekauft. Pikantes Detail: Die abgebildete Schachfigur wurde nicht in Blau gedruckt, sondern blieb irrtümlich weiss. Spektakulärer Preis dieser «Abart»: über 30‘000 Franken.

Die Philatelie bleibt
Der ehemalige Präsident der St. Galler Philatelisten und des Zentralverbandes der Schweizer Philatelisten bedauert es, dass Briefe heute bereits ohne richtige Briefmarke auskommen. Trotzdem: Die Philatelie werde es immer geben, so Sulger, «Denn die alten Marken bleiben. Es wird immer Menschen geben, die mit Briefmarken handeln. Die Art des Sammelns wird sich verändern. Früher lösten wir die Briefmarken von den Briefen und legten sie ins Album. Heute sammeln sie Briefmarken, die sie zum Beispiel ersteigern oder erben». Beratung sei deshalb nötiger denn je. Chancen und Potenzial sieht er beispielsweise in den vielen Briefmarkenvereinen und in spezialisierten Auktionshäusern. Doch neue Sammler sollten sich laut Sulger seriös darauf vorbereiten, was sie sammeln


Briefmarkendesignerin

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Naomi Giewald

Lange nach den ersten Schweizer Briefmarken kam Naomi Giewald aus St.Gallen zum Privileg, ein Postwertzeichen zu entwerfen. Sie ist eine der Gestalterinnen, die ausgewählt wurden, in der 175-jährigen Schweizer Postgeschichte eine Briefmarke zu kreieren. Die Grafikerin und Tiertherapeutin hat die vier Sujets mit Wildtieren gestaltet, die im Jahr 2014 als Sondermarken verausgabt wurden. Damit konnte sie gleich zwei ihrer Leidenschaften einbringen. Doch es sei ein langer Prozess, bis eine Briefmarke ausgearbeitet ist, erklärt sie: «Das ist auf diesem kleinem Format gar nicht so einfach.» Pro Marke habe sie rund eine Woche gearbeitet. Dabei habe sie realisiert, dass sie an einem Wertpapier arbeitet, an welches hohe Anforderungen gestellt werden – von der Kreation bis zum Druck. Ihre Beziehung zu Briefmarken hat sich seither verändert: «Heute achte ich eher darauf, welche Sujets abgebildet sind. Früher war die Briefmarke ein Gebrauchsgegenstand, heute wähle ich gerne spezielle Motive aus, die auf die Adressaten eines Briefs zugeschnitten sind.»

Emotionaler Wert soll bleiben
Im Zusammenhang mit dem 175-Jahr-Jubiläum sei es ihr ähnlich gegangen wie vielen Schweizern: «Ich bin nicht die Philatelistin, die sich permanent mit dem Thema befasst. Aber ich finde das eine gute Sache. Warum soll man Briefmarken nicht sammeln? Es mag nach einem altmodischen Hobby klingen, aber es hat auch einen wichtigen sozialen Aspekt und bietet verschiedene Austauschmöglichkeiten.» In diesem Sinne wünscht sie der Schweizer Briefmarke zum Jubiläum, dass es sie noch lange gibt, denn: «Briefmarken werten Briefe auf und machen sie persönlich. Ästhetisch gestaltete Briefmarken sprechen das Herz an und kommen emotional rüber. Ich finde solche Werte wichtig. Sie sollen bestehen bleiben und nicht wegrationalisiert werden.»

Film veröffentlicht durch Toxic FM.


Herr und Frau Schweizer

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Marius Kopp

Er erfährt bei seinem geschäftlichen Einsatz als Innendekorateur im Auktionshaus Rapp in Wil zum ersten Mal, dass die Schweizer Briefmarke den 175. Geburtstag feiert. Die Briefmarke gehört für ihn einfach dazu. Gerade im Geschäftsverkehr verwende er häufig Briefmarken und freut sich, wenn es diese noch lange gibt.


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Emmi Vogel

Sie erfährt während des Drehs zur Jubiläums-Videoreportage zum ersten Mal, dass sie am gleichen Tag Geburtstag hat wie die Schweizer Briefmarke. Besonders aufgefallen ist ihr die  Rosenbriefmarke, die kürzlich erschienen ist: «Daran habe ich grosse Freude, und für Geburtstagskarten verwende ich gerne schöne Briefmarken. Sie gehören einfach zum Alltag und sind nicht mehr wegzudenken.»


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Beat und Ingrid Reichenbach

Ingrid Reichenbach räumt zwar ein, dass Briefmarken nicht mehr gleich «gang und gäb» sind wie früher. Und doch: Bei Karten zu Geburten, Weihnachten oder sonst wichtigen Ereignissen ist es ihr wichtig, dass sie Briefmarken mit schönen Sujets verwendet. Besonders originell findet Beat Reichenbach, dass man auf dem Online-Portal der Post individuelle Briefmarken kreieren kann. Aufgefallen ist den beiden die neue Briefmarke mit einem Herz, die ihnen besonders gut gefällt. Aber auch auf alte Briefmarken wirft Ingrid Reichenbach gerne ein Auge. In der Reportage verschätzen sich die beiden aber bei der Schätzung der teuersten Schweizer Briefmarken aller Zeiten: Sie tippen auf bis zu 5000 Franken. Die teuerste Marke wurde aber im Auktionshaus Rapp für  sage und schreibe 348‘000 Franken verkauft, was die beiden nicht schlecht staunen lässt.


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Eugen Haltiner

Er räumt zwar ein, dass er aus praktischen Gründen häufiger E-Mails als Briefe schreibt. Trotzdem gehören Briefmarken immer noch zu seinem Alltag. Gerne würde er auch einmal eine individuelle Briefmarke auf der Online-Plattform der Post kreieren: «Das würde mich reizen.» Jedenfalls hoffe er, dass Briefmarken «mindestens noch 25 Jahre» verausgabt werden. Geht es nach  Eugen Haltiner, leben Totgeglaubte auch in diesem Fall länger: «Das 200-Jahr-Jubiläum wird es sicher noch geben.»


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Glarner Ladies

Ein spontanes «Happy Birthday» für die 175-jährige Schweizer Briefmarke aus dem Kanton Glarus zeigt deutlich, wie beliebt die Briefmarke auch heute noch ist. Die Damen aus dem Kanton Glarus gaben im Interview zu verstehen, dass die Briefmarken aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken sind und Freude bereiten.


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Pascal Häderli

Er hat in der 3. Klasse mit dem Briefmarkensammeln angefangen. Den Anstoss gab ihm ein besonderes Exemplar: «Meine erste Briefmarke war die «Schoggi-Briefmarke.» Sie wurde anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums des Verbandes der Schweizer Schokoladenfabriken Chocosuisse herausgegeben – mit einem besonderen Extra: «Als ich an der Marke roch, duftete sie nach Schokolade. Der Duft war so stark, dass man gleich reinbeissen wollte», erzählt Häderli. Diese Marke weckte in ihm die Neugierde nach anderen, besonderen Marken. Zwar blieb die «Schoggi-Briefmarke» das einzige duftende Exemplar, die Freude aber blieb: «Ich fing an, Marken aus der ganzen Welt zu sammeln und tauschte sie mit Freunden.»

Veröffentlichungen

Aargauer Zeitung, 1. März 2018
Tagesanzeiger, 1. März 2018
Schweiz-News, 1. März 2018
Zürisee Zeitung, 1. März 2018
Berner Zeitung, 1. März 2018
Oberthurgauer Nachrichten, 1. März 2018
Südostschweiz, 1. März 2018
Wiler Zeitung, 1. März 2018
St. Galler Tagblatt, 1. März 2018
20min, 28. Februar 2018
infowilplus.ch, 28. Februar 2018
Leaderonline, 28. Feburar 2018

Medientexte

Gesamte Schweiz: Lust auf Briefmarken – seit 175 Jahren | Erste Schweizer Briefmarken vom 1. März 1843 bei Jungen, Sammlern und Investoren beliebt

Wil: «Briefmarken im Alltag – seit 175 Jahren | Wilerinnen und Wiler zum Geburtstag der Schweizer Briefmarken am 1. März in Videoreportage

St.Gallen: Briefmarken wecken Emotionen | St.Galler Briefmarken-Gestalterin Naomi Giewald zum 175-Jahr-Jubiläum der Schweizer Briefmarken

Rheintal: Abartig teure «Abarten» | Rorschacher Sammler Markus Sulger zum 175-Jahr-Jubiläum der Schweizer Briefmarken

Thurgau: Lust auf Briefmarken – seit 175 Jahren | Bischofszeller Pascal Häderli mit «Schoggi-Briefmarke» in Jubiläums-Videoreportage

Glarus: Glarner Ladies singen «Happy Birthday»| Glarner Frauen werden unverhofft «Filmstars» für 175-Jahre-Briefmarken-Jubiläum

Winterthur:
Briefmarken bleiben beliebt | Winterthurer Ex-Finma-Präsident Eugen Haltiner zum 175-Jahr-Jubiläum Schweizer Briefmarke

Zürich:
«Zürich first»: Briefmarke wird 175 | 1. März 1843: «Zürich 4» erste Schweizer Briefmarke – Zürcherin feiert speziell mit 

Urdorf: Entspannen, Spass haben, Geld verdienen |Urdorfer Unternehmer und Briefmarkensammler Rolf Hauser zum 175-Jahr-Jubiläum der Schweizer Briefmarken

Oberwil-Lieli: Entspannen, Spass haben, Geld verdienen| Der Briefmarkensammler Rolf Hauser aus Oberwil-Lieli zum Jubiläum der Schweizer Briefmarken

Stäfa: Entspannen, Spass haben, Geld verdienen | Der Stäfner Briefmarkensammler Rolf Hauser zum 175-Jahr-Jubiläum Schweizer Briefmarken

Bern: Ultrateure Briefmarken – bös verschätzt | Reichenbachs aus Saanen würdigen 175-Jahr-Jubiläum der Schweizer Briefmarken in Reportage

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